Schreibblockaden überwinden – 5 Wege

Es ist Donnerstag. Zeit einen Blockartikel zu schreiben. Ich sitze am Laptop und starre den Cursor an. Auffordernd blinkt er mir entgegen. „Was erzählen wir heute?“ fragt er, während ich ihn einfach nur anstarre. Da kommt nichts, einfach gar nichts. Schreibblockade ist vielleicht ein großes Wort dafür. Doch es war dieser Moment, in dem ich wusste, darüber will ich heute schreiben. Schreibblockaden kommen in verschiedenen Verkleidungen. Sie sind nicht immer gleich erkennbar und es wäre eine gemeine Lüge, wenn ich sagen würde, sie wären leicht zu überwinden. Doch es gibt Ansätze mit denen wir Schreibblockaden überwinden können.

Was ist eine Schreibblockade

Eine Schreibblockade ist, wenn wir nicht schreiben können. So eine. Blockade kann verschiedene Ursachen haben ist auch nicht immer klar erkennbar. Manchmal haben wir einfach so viel zu tun, wir haben einfach keine Zeit zu schreiben. Ein anderes Mal haben wir noch nicht genug Wissen, um mit dem Schreiben anfangen zu können, nur dieses Buch, dann…. Selten sieht die Blockade so aus, wie oben beschrieben. In der Regel setzen wir uns mit einer Schreibblockade nicht vor das Gerät und warten, wir haben dann andere Pläne. 

Schreibblockaden überwinden, aber wie?

Schreibblockaden haben verschiedene Ursachen. Du kannst deine Schreibblockade besser überwinden, wenn du weißt, wo sie herkommt. Ich zeige dir Ursachen und Lösungen.

  • Wir wissen noch nicht genug. Es kann sein, dass du über das Thema oder die Textart noch nicht genug weißt. Um herauszufinden, wie dein Wissen über das Thema ist, mache ein Freewriting oder erstelle eine Mindmap. Sprich mit anderen über das Thema. Wenn du unsicher mit der Textart bist, hole dir Hilfe. 
  • Die Erwartungen sind unklar. Wenn du nicht weißt, für wen du den Text schreibst und was diese Person(en) von dir oder dem Text erwarten, ist es schwierig zu schreiben. Überlege dir, wer deine Zielgruppe ist. Die Sachbuchautorin Anja Niekerken erzählt in ihrem Podcast, wie sie Personas entwickelt.
  • Sich selbst gegenüber begegnen. Im beruflichen Schreiben sind Berichte wichtig. Sie zeigen beispielsweise, was wir in einem bestimmten Zeitraum getan beziehungsweise erreicht haben. Wenn du Angst vor innerer oder äußerer Bewertung hast, sind Berichte schwer. Mach dir einen Plan oder frag andere, was in den Bericht rein muss. Auch hier kann ein Freewriting helfen.
  • Was kommt dann? Manche Texte sind darauf ausgelegt, dich weiterzubringen. In diesen Bereich fallen unter anderem Abschlussarbeiten. Wenn du den Text geschrieben hast, verändert sich dein Leben. Da Menschen systemerhaltend handeln, ist eine Schreibblockade einfacher, als dem Unbekannten gegenüber zu treten. Mache dir einen Plan für danach. Erstelle eine Collage, in der du darstellst, was du dir für danach wünschst.
  • Eine Verletzung aus der Kindheit. Viele Menschen haben in der Schule Dinge erlebt, die ihnen das Schreiben später schwer machen. Was hast du in deiner Vergangenheit mit dem Schreiben erlebt? Welche Reaktionen hast du auf deine Texte bekommen? Gibt es eine Person, die dich blockiert hat? Schreiben dieser Person einen Brief aus deiner heutigen Perspektive. Erzähle ihr, was sie alles kaputtgemacht hat. Sei ehrlich und lass alles raus. Um so eine Schreibblockade zu überwinden ist es gut sich Unterstützung zu holen.

Das ist nur ein Auszug zu diesem Thema. Wo Schreibblockaden herkommen und wie du sie überwinden kannst, ist ein riesiges und komplexes Thema. Wenn du Fragen oder Anregungen dazu hast, schreibe sie in die Kommentare oder schreibe mir eine Mail. Ich hoffe, ich konnte dir mit den Anregungen weiterhelfen.

Wenn du intensiver an dem Thema arbeiten möchtest. Dann vereinbare gerne einen Termin mit mir. Nutze auch gerne das Kostenlose und unverbindliche telefonische Erstgespräch. Ich nehme mir dafür eine halbe Stunde Zeit. 

Deine Birte

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Gegen Schreibblockaden hilft regelmäßig schreiben z.B. mit den Morgenseiten:

Morgenseiten – so helfen sie

Es gibt viele Menschen, die die Idee vertreten, dass wir es brauchen immer am selben Ort zu schreiben. Neurologisch ergibt das durchaus Sinn. Dennoch habe ich es als hilfreich erlebt meinen Schreibort zu wechseln, wenn ich mich festgeschrieben habe. Eine Anregung zu Schreiborten:

5 andere Schreiborte

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