Schreiben ein Handwerk

Weil ich eine inspirierende Podcastfolge von Coachingzonen gehört habe, gibt es diese Woche mal einen ganz anderen Blogbeitrag. Jutta Wergen und Carmen Preissinger haben über Schreiben als Handwerk und als Prozess gesprochen. Nebenbei haben sie noch andere Themen angerissen. Es ist eine wirkliche volle Unterhaltung, die die beiden uns hören lassen. 

Schreiben ist ein Handwerk

Ein Satz, der mich seit vielen Jahren begleitet. Doch, was heißt das eigentlich und warum ist dieser Satz so wichtig? In Deutschland galt Schreiben lange als eine Kunst. Leider ist das eine sehr standhafte Idee über das Schreiben. Jutta Wergen fragt, warum an den deutschen Universitäten Schreiben nicht als Handwerk besprochen wird. Teilweise wird es das, doch eben nur teilweise. Ein wichtiger Punkt, dem ich mich immer wieder gegenüber sehe, ist wie Menschen das Schreiben in der Schule gelernt haben. Die Frage ist aus meiner Perspektive viel weniger, warum das Schreiben an den Universitäten nicht als Handwerk besprochen wird, sondern viel mehr, warum es an den Schulen nicht als Handwerk besprochen wird. 

 

Schreiben als Handwerk

„Schreiben kann ich nicht.“ Ein Satz, den ich wirklich oft höre. Auch mir wurde von einer Lehrerin gesagt, dass ich Deutsch nicht könnte, ich sollte es besser nicht als Leistungskurs wählen. Ich tat es trotzdem, weil ich es wollte. Viele andere Menschen trauen sich ihr Leben lang nicht zu schreiben. Unsere Lehrerinnen und Lehrer sollten uns das Schreiben lehren. Sie haben kein Recht Träume zu zerstören und Wege zu verbauen.

Das Schreiben und Ich

Als ich in der ersten oder zweiten Klasse war, hat mein Vater einen Computer bekommen. Ich durfte das Textverarbeitungsprogramm benutzen. Ich war so glücklich. Ganz genau erinnere ich mich wie ich den Bildschirm ansah und fasziniert beobachtete ich, wie Buchstabe um Buchstabe auftauchte, sich Wörter und Sätze bildeten. Ich liebte es. Ich habe Geschichten für meinen Bruder geschrieben und Gedichte für mich. Viele schöne Erinnerungen finde ich in meiner Schreibbiografie. Trotzdem zweifel ich. Was, wenn ich es nicht kann. Was denken die Menschen, wenn sie lesen, was ich schreibe? Schreibe ich interessant genug. Solche Gedanken sind normal, denn wir zeigen uns mit dem Schreiben. Jutta Wergen und Carmen Preissinger sprechen über Textfeedback. Vielleicht kennt ihr das Gefühl selber kritisiert zu werden, wenn ihr ein negatives Textfeedback bekommt. 

Das Schreiben stabilisieren

Schreiben ist stärkend, kommunizieren, lernen, denken, sprechen, zuhören, träumen und vieles mehr. Schreiben kann aber auch bedeuten Angst vor Fehlern und Kritik zu haben. Ich lade euch auf eine kleine Reise zu den Teufeln ein, um das Glück zu finden. 

  • Nimm dir Stift und Papier.
  • Schreib deine Schreibbiografie.
    • Wann hast du deine ersten kleinen Schritte gemacht?
    • Welchen Mentor*innen bist du begegnet?
    • Wer hat dir Steine in den Weg gelegt?
    • Wie sahen die Steine aus?
    • Wie bist du mit den Steinen umgegangen?
    • Was hast du auf dieser Reise über dich und dein Schreiben gelernt?

Ich wünsche euch viel Spaß auf eurer Schreibreise. Berichtet mir gerne, wie es euch dabei ergangen ist.

Gerne begleite ich euch dabei euren Weg mit dem Schreiben zu finden. Nutzt auch das kostenlose telefonische Erstgespräch. Ich nehme mir dafür eine halbe Stunde Zeit. 

Birte

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