5 Tipps zum beruflichen Schreiben

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Schreiben entspannt mich. Mit Schreiben kann ich mich mitteilen. Schreiben bereichert mich. Schreiben ist Teil meines Lebens, im Privaten aber auch im Beruflichen. In meiner Arbeit nutze ich das Schreiben zum Dokumentieren und zum Kommunizieren. Ich muss Berichte und Anträge schreiben.

Berichte schreiben ist ein wenig wie in der Uni das Schreiben von Hausarbeiten. Genau wie die Hausarbeiten ist das Schreiben von Berichten alles andere als attraktiv. Um euch das berufliche Scheiben zu erleichtern habe ich hier fünf Tipps.

1. Aufwärmen 

Bevor ihr euch an eure Text quält, ist es wichtig, euch warmzuschreiben. Wie wäre es mit einem kreativen Schreibspiel, um rein zu kommen. Mit einem ABC-Darium beispielsweise könnt ihr ohne Druck Ideen sammeln. Dafür schreibt ihr die Buchstaben des Alphabets untereinander, so dass daneben Platz ist. Jetzt schreibt ihr, hinter jeden Buchstaben zwei bis drei Wörter, die mit dem jeweiligen Buchstaben beginnen. Denkt bei dem Sammeln schon an euer Projekt. Stellt euch einen Wecker auf acht bis zehn Minuten, um das Warmschreiben nicht ausarten zu lassen.

2. Vorarbeit 

Recherche ist wichtig. Wer weiß etwas über das Thema über das du schreiben willst? Sprich mit diesen Menschen. Gibt es bereits Dokumente zu dem Thema zu dem du schreibst? Finde es heraus. Du kannst erfahrenere Kolleg*innen fragen, so verhinderst du auch, dass Arbeit doppelt gemacht wird. 

3. Deagentivierung

Ok, ich gebe zu, dass das eigentlich etwas anderes ist, doch das Wort passt hier so schön. Was ich sagen will: Du bist nicht dein Text! Wenn du dein Text betrachtest, trenne dich von ihm. Es ist das, was du geschrieben hast, nicht das, was du bist. Wenn du also ein Fehler machst, ist es eben ein Fehler. Trotzdem bist du richtig. Fehler zu machen ist nicht gleichbedeutet mit dem Fehler sein. Fehler in einem Text lassen sich leicht korrigieren.

4. Überarbeite

Trenne das Denken und das Formulieren. Wenn du dich an das Schreiben des Textes setzt, lasse es so sein, wie es kommt. Das Schleifen und zurecht biegen ist der zweite Schritt. Zuerst geht es um den Inhalt, dann um die Wörter und dann um die Zeichen. Die erste Fassung ist ein Rohdiamant, er muss noch geschliffen werden.

5. Feedback

Finde eine Person deines Vertrauens. Bevor du den Text endgültig abgibst, schickst du dieser Person deinen Text und bittest um eine Rückmeldung. Am besten sagst du genau zu welchen Bereichen du die Rückmeldung haben möchtest. Ist der Text verständlich? Ist die Struktur schlüssig? Entspricht der Text den Normen?

Viel Spaß beim Schreiben 

Birte

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