Den ersten Hundespaziergang machen wir an der Ostsee.
Auf Instagram gibt es einen Trend. Die ersten vier Worte, die du in einem Wortgitter liest, sind die Themen für das kommende Jahr. Power, Miracle, Purpose und Money sind meine vier.
Bei einem Bildungsträger fange ich eine Honorarstelle als Dozentin an.
Ich schließe nach langem Hin und Her die Weiterbildung „Systemische Therapie und Familientherapie“ ab.
Die Maßnahme, in der ich als Dozentin arbeite, wird nicht verlängert.
Ich gehe wieder mehr ins Fitnessstudio.
Neuwahlen stehen an. Der deutlicher werdende Rechtsruck macht mir Angst.
Das Pony frisst ihr Stroh auf, deswegen entscheide ich mich, sie wieder auf Späne zu stellen.
Ich denke darüber nach, eine Untermieterin für meinen Raum zu suchen.
Den ersten Ausritt mache ich im Januar bei wunderschönem Wetter.
Ich arbeite wieder Coachings in meinem Raum. Für eine entspannte Atmosphäre gibt es guten Kaffee oder eine Kanne Tee.
Mein Fahrrad fährt immer schlechter. Ich informiere mich über neue und stelle fest, dass sie mir zu teuer sind.
Regelmäßig posten ist mit der neuen Honorarstelle schwieriger. Ich versuche es strategischer mit einem Contentplan.
Ich gebe online Deutschunterricht.
Es schneit und gibt Glatteis.
Das Pony bekommt Hufeisen, damit sie stabiler läuft.
Die Tierärztin sagt, dass wir dem Terrier Zahnstein entfernen lassen müssen. Er ist vierzehn Jahre alt und wir entscheiden uns gegen die OP.
Einmal pro Woche helfe ich im Stall, die Pferde rauszubringen.
Mit meiner Tante gucke ich den Film über Freud im Kino.
Bei dem Bildungsträger frage ich, ob sie ein anderes Projekt haben, in dem ich als Honorarkraft arbeiten kann.
Mit Frauen aus dem Reitstall gehe ich zu einer Reiterparty in einer Disco.
Rabauka hat sich am Bauch verletzt. Aus einem alten T-Shirt schneiden wir ihr einen Nierenschlauch, damit sie sich nicht immer wieder aufbeißt.
Ich weide das Pony an, obwohl sie gar nicht auf die Weide darf.
Wir sitzen am Lagerfeuer und machen Flammlachs.
Ich fange als Honorarkraft im Café digital an.
Über einen Kontakt bekomme ich einen Auftrag an der DHBW, um ePortfolios zu feedbacken.
Ich steige von Dressur auf Western und erfülle mir damit einen 25 Jahre alten Traum.
Ich fahre nach Berlin für das Treffen der Freiberufler:innen der Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibprozessforschung.
Der Frühling kommt. In Berlin sitze ich mit einer Freundin draußen und frühstücke.
Ich gebe ein Seminar für pädagogische Fachkräfte „Miteinander statt gegeneinander – in Kontakt bleiben bei unterschiedlicher Meinung“.
Ich fahre mit einer Frau aus dem Stall zu einem Konzert. Wir sehen Alarmsignal. Das macht Spaß.
Zwischen Lübeck und Hamburg ist eine Baustelle auf der Bahnstrecke. Das Pendeln nimmt jetzt viel Zeit in Anspruch.
Im Schreibcast gibt es eine Premiere. Wir nehmen eine Folge zu dritt auf. Mit Dzifa Vode sprechen wir über das OWL.
Bei zu viel Arbeit kommt das Pony zu kurz und ich mache mir Vorwürfe.
Das Pony bekommt einen Westernsattel.
Für das Netzwerktreffen zu Menschenwürde und Scham fahre ich nach Freiburg. Dort erzähle ich etwas über die Methode Raum der Würde.
In Freiburg wird für mich klar, dass ich an guten und nachhaltigen Arbeitsbedingungen arbeiten möchte. Ich möchte in der Organisationsberatung und als Supervisorin arbeiten.
Wir treffen uns mit Menschen aus dem Abijahrgang, um 20 Jahre Abitur zu feiern.
Ich buche eine Supervision für mich, um meine Gedanken und Gefühle zu sortieren.
Der Bildungsträger meldet Insolvenz an und zahlt mein Honorar für 1,5 Monate nicht.
Ich werde als Honorarkraft von der DAA übernommen.
Online gebe ich ein Seminar für Führungskräfte. Es geht um Motivation von Mitarbeitenden als Erfolgsfaktor.
Wir fahren zum Festival, um dort ehrenamtlich zu arbeiten und um zu feiern.
Ich arbeite von dort online aus dem VW-Bus Coachings. Ich liebe es, online zu arbeiten.
Mein Pony ist das erste Mal in Beritt während ich nicht da bin. Das ist eine große Erleichterung.
Ich besuche einen Marketingworkshop.
Immer häufiger tun mir meine Augen weh. Auch das Lesen von normalen Büchern fällt mir schwerer. An vielen Tagen ist es nicht mehr möglich. Die Augenärztin verschreibt mir eine Brille. Wirklich besser sehen, kann ich damit nicht, aber meine Augen tun nicht mehr so weh.
Der Optiker empfiehlt mir eine App, die Texte vorliest. Außerdem sagt er, dass ich über ein Mobitraining nachdenken sollte. Bei so einem Training geht es um Orientierungsfähigkeit bei geringer bis keiner Sehkraft. Ich spüre meine alte Angst zu erblinden.
Ich halte einen Vortrag über Stressmanagement in einem Finanzamt.
Wir fahren vier Wochen in den Urlaub.
Am ersten Tag geht unser Kühlschrank kaputt und wir bleiben zwei Nächte in Bayern, um ein Ersatzteil zu bestellen. Weil es nicht ankommt, fahren wir von dort nach Frankfurt.
Der Terrier läuft ein letztes Mal am Fahrrad.
Ich arbeite online Schreibcoaching und Deutschunterricht wie schon in den letzten Jahren. Dieses Mal frage ich mich, ob ich auch eine Zeit ohne gebrauchen kann.
In Kroatien hört es endlich auf zu regnen. Drei Tage verbringen wir auf einem Campingplatz, auf dem wir vor zehn Jahren schon waren.
Nach fast 1,5 Jahren fange ich wieder an zu joggen und ich liebe es.
Bei einem Sturm zerfetzt es unser Vorzelt. Wir kaufen ein neues, da wir den Schatten brauchen. In dem Sportgeschäft kaufe ich mir gleich neue Laufschuhe.
In Albanien stellen wir fest, dass dem Terrier die Wärme nicht mehr gut tut.
In den Bergen von Albanien finden wir wunderschöne Orte zum wild Stehen.
Im Urlaub entscheiden wir, dass Pitt danach Librela bekommt, dass ist eine Spritze gegen die Arthrosesymptome. Er hat immer häufiger Probleme aufzustehen.
Wieder zu Hause kommt Pitt sehr schlecht zur Ruhe. Er läuft Kreise und immer häufiger hat er gepinkelt oder einen Haufen gemacht, wenn ich nach Hause komme. Ich fahre morgens früher los und bringe ihn vor der Arbeit zu meinen Eltern.
Beim Tierarzt lese ich eine Broschüre über Symptome von Demenz bei Hunden. Es ist, als ob sie Pitt beschreiben.
Ich nehme an einem Podcaststammtisch teil.
Von der Vollzeit Selbstständigkeit wechsle ich zu einer Festanstellung in Teilzeit. Zeitgleich fange ich auch mit einem Minijob an. Die Selbstständigkeit bleibt auch.
Mit einer Freundin meines Bruders fahre ich zu einem Konzert von Meute.
Ich gebe einen Workshop über systemisches Denken und Handeln.
Content versuche ich nebenbei zu machen.
Meine Selbstzweifel sind meine täglichen Begleiter.
Mal wieder habe ich Rückenschmerzen. Da mein Bruder Physiotherapeut ist, gehe ich zu ihm. Er sagt, dass mein Körper mir sehr deutlich sagt, dass ich zu viel Stress habe.
Mit zwei Frauen aus dem Stall schaue ich mir das erste Mal in meinem Leben die Wasserspiele in Planten un Bloomen an.
Mit dem VW-Bus fahren wir für eine Nacht an die Ostsee.
Pitt braucht immer mehr Körperkontakt, um Ruhe zu finden. Wir werden von Menschen angesprochen, dass wir ihn einschläfern lassen sollen.
Die Mutter meines Partners löst ihre Selbstständigkeit auf, weil sie nach Griechenland ziehen will. Wir treffen uns noch einmal mit ihren Lamas am Strand.
Ich stehe im 5:00 Uhr auf, lese Mails und fahre dann nach Hamburg.
Für das Café digital nehme ich an einer Veranstaltung teil, um 20 Jahre Migrationssozialarbeit und Jugendmigragtionsdienst in Hamburg.
Ich bin Gläubigerin in einem Insolvenzverfahren.
Von dem Rumlaufen bekommt Pitt Blasen an den Füßen, die er blutig läuft.
Ich kündige meinen Coachingraum.
Viel schneller als gedacht, lösen wir den Mietvertrag für den Coachingraum auf und ich kann ihn ausräumen.
Ich freue mich über jeden Spaziergang, den Pitt mitgeht.
Ich stelle das Café digital bei einem Netzwerktreffen vor.
Mit anderen organisiere ich eine Nachhaltigkeitsmesse.
Mein Fahrrad gibt endgültig auf und ich kaufe ein refurbished Rad.
Ich werde in den Vorstand der Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibprozessforschung gewählt.
Das zweite Mal gebe ich das Seminar zu systemischer Denken und Handeln. Auf dem Weg nach Hause verliere ich meinen Moderationskoffer in der Bahn.
Da ich viel arbeite und wenig Zeit habe, schließe ich ein hallo fresh Abo ab.
Zum zweiten Mal gebe ich das Seminar Miteinander statt gegeneinander.
Von Woche zu Woche merke ich, dass ich Zeit und eine Routine brauche, um das zu tun, was ich gerne machen möchte.
So intensiv wie schon lange nicht mehr quäle ich mich mit Selbstzweifeln.
Im letzten Winter hat meine Mutter mir eine Winterjacke geliehen, weil meine kaputt gegangen ist und ich mir keine neue leisten konnte. Jetzt kaufe ich mir eine neue und einen Wintermantel.
Die Nächte sind oft anstrengend, wenn Pitt nicht schlafen kann.
Ich gebe ein Seminar für Führungskräfte zu Motivation von Mitarbeitenden.
Mit meinem Partner fahre ich an einem Nachmittag auf den Weihnachtmarkt.
Ich mache das Rauhnächteritual. Es ist ein Experiment, weil ich mich nach einem Ritual und Besinnlichkeit sehne. Es entspannt mich sehr.
Zwischen den Jahren habe ich keinen Urlaub.
Sylvester fahren wir dieses Mal nicht weg, weil das für Pitt nichts mehr ist.